Songs, die nicht ungehört bleiben sollten

Diese Liederflut macht mich wirklich fertig. Es gibt so viele gute Musiker da draußen, sie alle wären eines eigenen Artikels würdig, a...

Diese Liederflut macht mich wirklich fertig. Es gibt so viele gute Musiker da draußen, sie alle wären eines eigenen Artikels würdig, aber manchmal fehlt einfach die Zeit. Hier sind für Euch fünf ausgesuchte Perlen, nach denen wir diese Woche getaucht sind.

Unser erster Interpret ist Brooklyn´s »Hoffnung des Hip-Hop«, Dillon Cooper, der tatsächlich erst unverschämte 19 Jahre alt ist. Seine aktuellste Singleauskopplung »State of Elevation« kommt mit einem wahnsinnig treibenden Beat, der mich irgendwie an Dr. Octagon´s »3000« erinnert. Der kleine Scheißer hat nicht nur ein loses Mundwerk, sondern spielt nebenbei auch noch Gitarre und Piano. Na, wenn das mal nicht was ist. Das Mixtape ist schon in der Mache.



Weiter geht es mit zwei Mädels aus Montreal, genannt Heart Streets, die, ebenfalls jung, wie sie sind, Faustdickes produzieren. Souliges gepaart mit Sprechgesang, gutem »Bum-Bum« im Hintergrund und knuffigen Frisuren (dafür hasst mich bestimmt die Rap-Gemeinde, aber was soll´s). Auch ohne den dicken Proll (dafür könnte ich ebenfalls geköpft werden), drehen sie authentisch, selbstbewusst und mit musikalischem Geschick den Anspruch nach oben. Hier werden sich sicher auch ein paar Große R´n´B und Soulmuttis warm anziehen müssen. 


Jetzt wird´s funky! Verdammt richtig gehört, es wird funky und jazzy zugleich. Aceyalone bringt auf Decon/Groove Attack Mitte Juni »Leanin on Slick« raus. Auch hier gibt es Rap, der sich aber eher anhört, als sei er der Feder James Brown´s entsprungen. Die musikalische Untermalung ist dem entsprechend gleichen Genres einzuordnen. Für eine Rum auf Eis und »Fick dich Wetter!« -Party ist das der richtige Soundtrack. Hot!


Jetzt wird es etwas sanfter, aber gleichwohl hat das Stück Potential zum Mitwippen. David Lemaitre beglückt uns ebenso mit neuer Platte und einer ab 29.05. laufenden Deutschland-Tour. Der Franzose klingt, als hätten sich die Beeges mit MGMT im Studio 54 besoffen, um am nächsten Tag verkatert und abgeschlagen ein gemeinsames Album aufzunehmen. Perfekte Sonntags -und Katermusik. 


Zu guter Letzt kommt ein Kerl, der viele Höhen und Tiefen in seinem Leben, respektive seiner Karriere als Künstler zu verbuchen hatte. MC RENE´s neues Stück »Mein Leben ist ein Freestyle« steht zwar nicht erst seit gestern für uns bereit, zumal schon diverse alternative Radiosender ihn hoch- runter spielen, aber jeder, der selbständig arbeitet, vor allem in der Künstlerbranche braucht ab und an so ein Lied. Deutscher Hip-Hop der alten Schule und schon werde ich wieder nostalgisch. Waren das noch Zeiten...Junge, Junge.




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