Ein Gemütsgedicht (POesie)

Ein Gedicht, passend zum Wetter und zum mit einhergehenden Gemütszustand. Verfasser: Anonym

Ein Gedicht, passend zum Wetter und zum mit einhergehenden Gemütszustand. Verfasser: Anonym




Die Leichtigkeit des Seins

Ob nachdem ich aufsteh
Beim Morgenkaffee
Wenn ich Schlafen geh

Erhebe ich mich nur schwer
Ob es mein Gewicht ist?
Wo gehe ich hin, wo komme ich her?

Ach was soll das – immer diese Fragen
Dieser Selbstzweifel
Ich kann es kaum ertragen

Ist das Wetter schlecht
Gebe ich mir die Schuld
Völliger Irrsinn, also echt!

Der dunklen Gedanken trotzend
Gehe ich ans Fenster
nach Sonnenstrahlen gierend, geifernd, glotzend

Entdecke die Tristesse der Wolken
Grau wie Türme aus Ballast
Werden nasse Tage folgen?

Der Beschluss: „Ein Spaziergang tut dir gut“
Erquickend, labend
„Auf auf, sammle deinen Mut!“

Den Rucksack zur Hand
Die Schuh geschnürt
Fast frohen Mutes an der Tür ich stand

Da tat es ein Gegrummel und Gedonner
O weh, der Wind ist gar erwacht
Ja, es ist wohl kälter, nicht mehr Sommer!

Wehmütig - doch nachgedacht
Lohnt es sich trotzdem,
….wenn man es trotzdem macht?

Ein Herz gefasst in vollem Marsch
Die Leichtigkeit des Seins im Kopf
„Herbst, leck mir doch den Arsch!“

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